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Unser Weingut

Weingut
Holger Koch

Unser Weingut ist mit nur 7,5 ha ein kleines, familiäres Spezialitätenweingut. Unsere Reben liegen sehr lokal rund um Bickensohl, nicht mehr als 10 Traktorminuten vom Weinkeller entfernt. Auch unsere Weingutsgebäude sollen den Anspruch auf Überschaubarkeit und klare Gestaltung spiegeln.

Geschichte &
Ausblick

ab 2001

Die Anfangsjahre

Holger Koch und Gabriele Engesser haben das Weingut 2001 gegründet. Seit vielen Generationen betreibt die Familie Weinbau in Bickensohl, seit 1923 als Traubenlieferanten der örtlichen Genossenschaft. Um unsere persönliche Idee von spannendem Wein umzusetzen, haben wir 2001 den Weinausbau in unseren Keller zurückgeholt.

Die Anfangsjahre waren herausfordernd. Angefangen haben wir mit einfacher Ausstattung in einer Garage und einem stillgelegten Wasserhochbehälter mitten in den Reben. Ein großer Fortschritt war der Neubau unseres Keller- und Wohngebäudes 2008. Diese Aufbaujahre schlossen 2017 mit dem Bau eines neuen Weinlagers für Fassausbau und Flaschenreife ab.

in 2026

Ausblick und Anspruch

Herausfordernd für die nächsten Jahre erscheinen der Klimawandel und die Unsicherheit auf dem Weinmarkt. Auch in Boomjahren haben wir uns einer Ausweitung der Rebfläche versagt.
Wir wollen authentisch bleiben, und spannende und besondere Weine erzeugen.

Dieser Vorsatz gilt heute mehr denn je.
Trotz Unwägbarkeiten und steigender Kosten, intensivieren wir die handwerkliche Arbeit. Lieber reduzieren wir unseren Anbau, als in unserem Anspruch nachzulassen.

Der große Einsatz in unseren Weinbergen – vom Rebschnitt bis zur Lese – sowie die schonende, bewusst arbeitsintensive Arbeit im Keller zahlen sich aus. Es entstehen unverwechselbare Weine, die Genuss und Freude schenken, die besondere Momente veredeln, ein gutes Essen vollenden – für uns das Quäntchen Mehrwert und Zusatzgenuss.

Philosophie

Nachhaltig & Familiär

Wie wir arbeiten

Wir arbeiten nachhaltig und familiär für nachhaltigen Genuss.

Wir sehen einen hohen Wert in einer kleinen Betriebsgröße, die familiär, und überschaubar bleibt. Wir haben uns gegen eine Flächenausweitung entschieden, um die Arbeiten selbst gestalten und fortentwickeln zu können. Wir sind, unter anderem wegen des bürokratischen Aufwands, nicht mehr ökozertifiziert. Wir wirtschaften aber weiterhin nachhaltig und verzichten auf Herbizid und Kunstdünger. Unsere Reben ernähren wir organisch und über vielfältige Einsaaten. Wir verbessern so den Humusgehalt und das Bodenleben. Ab der Rebblüte, sobald die Trauben entstehen und wachsen, betreiben wir ökologischen Pflanzenschutz mit Kupfer, Schwefel und Backpulver.

Seit 2008 heizen wir mit einer Grundwasserwärmepumpe, und kühlen so auch den Weinkeller.
Seit 2018 betreiben wir eine große Photovoltaikanlage, den Strom nutzen wir unter anderem, um unser Weinlager zu kühlen und unser Auto zu laden.
Regenwasser speichern wir in einem 100.000-Liter-Speicher zur Bewässerung unserer Reben.